Erasmus+ in Conil de la Frontera – zwei Wochen an der Atlantikküste

Conil 26 Foto 5 hA

Vom 7. bis 21. Juni 2025 tauschten zehn unserer Abiturientinnen und Abiturienten der Fachoberschule Klassenzimmer gegen Atlantikbrise und reisten im Rahmen von Erasmus+ ins andalusische Conil de la Frontera. Die Mobilität verband sprachliche Weiterbildung, interkulturelle Erfahrungen und Einblicke in die regionale Arbeitswelt – und wurde für die Gruppe zu einem besonderen Höhepunkt des Schuljahres.

Spanisch lernen mit Meerblick

Vormittags hieß es: „¡Vamos!“ – ab in die Academia Atlántika. Dort wurde Grammatik gebändigt, Vokabular erobert und zwischendurch festgestellt, dass Spanisch mit Sonne deutlich leichter fällt.

Betriebsbesichtigungen: Wirtschaft hautnah erleben

Ein zentrales Ziel der Mobilität war es, die Arbeitswelt in Andalusien kennenzulernen. Drei sehr unterschiedliche Betriebe öffneten ihre Türen:

Bei der Cooperativa Las Virtudes erhielten die Teilnehmenden einen spannenden Einblick in die regionale Gemüseproduktion.

Bei Sancha Pérez lernten sie die ökologische Herstellung von Wein und Olivenöl kennen.

Bei La Chanca erhielten sie Einblicke in die jahrhundertealte Thunfischfangmethode Almadraba und die Bedeutung des Fischfangs für die Region.

Kulturelle Ausflüge nach Vejer de la Frontera und Cádiz

Um Andalusien in seiner Vielfalt zu erleben, unternahm die Gruppe auch zwei Exkursionen:

Vejer de la Frontera – ein weißes Bergdorf mit maurischer Architektur, engen Gassen und beeindruckenden Ausblicken

Cádiz – eine der ältesten Städte Europas, deren Altstadt, Kathedrale und Hafen die lange Geschichte der Region sichtbar machen

Diese Ausflüge vertieften das Verständnis für Kultur, Geschichte und gesellschaftliche Entwicklungen im Süden Spaniens.

Balance finden – auf dem Brett und im Leben:

beim Surfkurs zeigte sich schnell: Wer im Atlantik stehen bleibt, kann alles schaffen. Teamgeist, Mut und jede Menge Salzwasser inklusive.

Zudem führte eine Fahrradtour durch Pinienwälder und entlang der Steilküste von Conil de la Frontera.

Zwei Wochen, die Spuren hinterlassen haben: 

bessere Sprachkenntnisse, neue Freundschaften, mehr Selbstvertrauen – und die Erkenntnis, dass Lernen manchmal nach Sonnencreme riecht.

Der Aufenthalt in Conil de la Frontera zeigte erneut, wie wertvoll Erasmus+ für unsere Schule ist. Der Aufenthalt hat nicht nur Horizonte erweitert, sondern auch Selbstvertrauen gestärkt – ein Gewinn für jede einzelne Person und für unsere gesamte Schulgemeinschaft.

Petra Sebiger

geschrieben am 18.05.2026